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Rückfall

Eigentlich war ich auf dem Weg der Besserung. Die Gehaltsverhandlungen liefen gut. Ich habe mehr bekommen als ich wollte. Sein Plan das alles seinem Geschäftsführer zu überlassen hat er nach einem Satz von ihm wieder umgeworfen und von da an selbst mit mir verhandelt. Zum Unmut seines Geschäftspartnerners den er ziemlich dumm da stehen ließ. Auch ein paar Tage später mein Eingeständnis ihm aus meiner Vergangenheit beichten zu müssen war einfacher als ich die Nacht davor gedacht habe. Er nahm es locker und bot mir seine Hilfe an die ich dankend ablehnte. Das fehlte mir noch finanziell in seiner Schuld zu stehen. Die Tage danach wurden immer schwieriger. Sein Betriebsjubiläum stand an. Mit über 500 geladenen Gästen stieg auch seine Anspannung die jeder von uns zu spüren bekam. Und irgendwie machte ihn das unattraktiv für mich. Ich legte die rosa rote Brille beiseite und wägte mich in der Sicherheit das es nur ein einmaliger Ausbruch von Gefühlen und einer auflebenden Sehnsucht meines alten Lebens war und ich jetzt wieder ganz normal in der Spur lief wo ich hingehörte. Tja... Bis zu dem Moment als er plötzlich vor mir stand. Beide Hände meine Schulter anfasste und mich anstrahlte und sagte: "wir haben es geschafft." Sein Gesicht war nur Millimeter weit entfernt von meinem. In dem Moment als mich seine Hände berührten verschwand alles um mich herum in einem dichten Nebel. Weder meine Kollegen rings rum noch Raum und Zeit waren sichtbar für mich. Ich versank völlig in seinem Blick während ich spürte wie das Blut durch meinen Körper pulsierte. Mein Herz das mir bis zum Hals schlug und sich mein Magen umdrehte. Es war wie Magie die uns umgab und für einen Moment vergaß ich völlig wo ich war, wer ich war und jegliche Vernunft drängte sich weg durch den einzigen Wunsch seine Lippen zu küssen. Zu schmecken wie er sich anfühlt und noch viel mehr zu fordern als nur seine Lippen auf meinem Mund zu spüren. Er ließ viel zu lange seine Hände auf meinen Schultern ruhen, kam meinem Mund immer näher und keine Vernunft der Welt hätte mich davon abgebracht nicht zu erwidern was unweigerlich bevorstand. Aber durch das Karussell was sich ringsherum drehte drang durch den dichten Nebel die Stimme meines Arbeitskollegen der seinen Namen rief um der bevorstehenden Katastrophe als einziger mit verstand in diesem Raum ein Ende zu bereiten. Ich sah nur noch zu das ich weg kam. Als wäre der Teufel persönlich hinter mir her trat ich aufs Gaspedal meines Autos um ja so weit wie möglich zu entkommen. Ach ja wer jetzt denkt das war Aufregung genug? Nein nur ein paar Stunden später standen sich Mr perfekt und der Minusmann gegenüber. Juhu Betriebsfest war angesagt. Was für eine Freude. Wie ich mich heute fühle? Hundeelend. Immer wieder schiebt sich sein Gesicht vor meine Augen. Immer wieder erlebe ich dieses Gefühl: nah.. Du warst mir so verdammt nah...
10.7.16 13:01
 
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